In einer immer schnelllebigen und konsumorientierten Gesellschaft, in der die Selbstmordrate nach wie vor besorgniserregend hoch ist, wird es immer wichtiger, über die Bedeutung des kostbarsten aller Grundgüter nachzudenken, nämlich des Lebens, das durch verschiedene kantonale und eidgenössische Verfassungen sowie durch die Europäische Menschenrechtskonvention, die die Schweiz 1974 ratifiziert hat, geschützt wird. Zu diesem Zweck schlage ich, ausgehend von dem, was in meinem Kanton Tessin bereits Realität ist, einen nationalen Tag für das Leben vor, ein jährliches Ereignis, das in unserem ganzen Land ein Nachdenken über das Leben auslösen würde, in einer Zeit, in der es trivialisiert wird, mit besonderem Augenmerk auf seinen Begleiter, die Zeit, die unaufhaltsam vergeht, ein Faktor, der viele junge Menschen verunsichert. Der Tag würde dann die menschliche Entwicklung fördern, vor allem bei den Jüngsten, indem er das Bewusstsein für die Gesundheit, die Vorbeugung aller Formen von Gewalt, sowohl gegen andere als auch gegen sich selbst, und die Unantastbarkeit der Menschenwürde schärft. Darüber hinaus ist es wichtig, Diskussionen über die Geburtenrate, die Lebensqualität, die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Generationen und die Bewahrung der Schöpfung anzustoßen. Dieser letzte Punkt ist auch im Zusammenhang mit der so genannten "Öko-Angst" interessant, die unter den jüngeren Generationen immer weiter verbreitet ist und die aus einer von Sorge geprägten Zukunftsvision besteht. Auch hier würde eine solche Veranstaltung darauf abzielen, die Menschen dazu zu bringen, einen Blick auf die Gegenwart und die Zukunft zu werfen, sie wäre konkret eine Übung in individueller und kollektiver Seelenatmung. Diese Veranstaltung würde es den Bürgern ermöglichen, darüber nachzudenken, was im Leben wirklich zählt, in einer Gesellschaft, wie der unseren, die immer individualistischer wird und sich in flüchtige Vergnügungen stürzt. Darüber hinaus ist zu bedenken, wie dieses Projekt zur Bekämpfung von Selbstmorden beitragen würde, die, wie eine kürzlich durchgeführte Studie der Universität Zürich gezeigt hat, immer noch eine Bedrohung für Jugendliche darstellt. Da die Schweiz eine der höchsten Selbstmordraten in der Welt hat, muss die Strategie zu deren Bekämpfung angepasst werden. Dieser Trend wird sicherlich durch ein anderes aktuelles Problem beeinflusst, nämlich die psychische Gesundheit, die sich bei uns Jugendlichen immer mehr verschlechtert. Der Nationale Tag für das Leben wäre ein guter Ausgangspunkt, um all diese Themen und Probleme, die die Schweizerinnen und Schweizer im Allgemeinen betreffen, anzusprechen. Schulen und Vereine würden diese Veranstaltung durchführen. Schliesslich möchte ich betonen, dass diese Idee dazu beitragen würde, eine humane Gesellschaft zu fördern, die auf der Hilfe für andere, der Solidarität und der Verantwortung beruht und gleichzeitig das Prinzip der Laizität des Staates respektiert. Für eine menschlichere Schweiz appelliere ich an die politische Klasse, diese Initiative klar zu unterstützen.
Timeline
07.05.24
Anliegen eingereicht.
L'idea è stata selezionata da Giorgio Fonio (Alleanza del Centro).
Giorgio Fonio e Antonio si sono incontrati al Palazzo federale.
Insieme, vogliono che questa giornata cantonale diventi una giornata nazionale. Giorgio Fonio vorrebbe sottoporla al voto del Consiglio nazionale.
Giorgio Fonio ha presentato una mozione al Consiglio nazionale.
È stato pubblicato un articolo sull'idea di Antonio.
Il Consiglio federale ha risposto non vede la necessità di ulteriori azioni.
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