Herausforderung: wenig Aktivitätsörter für Jugendliche, deshalb leer stehende Gebäuden umnutzen
These: In unserer Stadt gibt es zu wenige erreichbare und bezahlbare Aktivitätsorte für Jugendliche – deshalb weichen viele in ungeeignete öffentliche Räume aus, was Teilhabe verhindert und Konflikte im Stadtteil verstärkt.
Leer stehende Gebäuden nähe Bahnhof SBB oder Badischer Bahnhof
Pro Argumente:
• Leerstand wird genutzt statt zum Problem zu werden. Gebäude verfallen nicht weiter und der Stadtteil wirkt gepflegter.
• Jugendliche brauchen legale Orte. Dann hängen sie nicht „irgendwo“ rum, sondern haben einen sicheren Treffpunkt.
• Gleiche Chancen für alle. Angebote sind nicht vom Geldbeutel abhängig.
• Weniger Konflikte im öffentlichen Raum. Wenn es gute Räume gibt, gibt es weniger Ärger auf Plätzen, in Treppenhäusern oder an Haltestellen. Sauberkeit
• Mehr Zukunftskompetenzen. Musik, Medien, Werkstatt, Lernen, Bewerbung: Jugendliche können Fähigkeiten aufbauen.
• Mehr Leben im Stadtteil. Veranstaltungen und Projekte verbinden Jugendliche
• Nachhaltig und oft günstiger als Neubau. Bestehende Gebäude weiter nutzen spart Ressourcen.
• Kurz testen: Erst als Zwischennutzung starten (einfacher Ausbau, feste Zeiten).
• Träger festlegen: Kommune oder Jugendverein organisiert Betrieb und Aufsicht.
• Regeln und Sicherheit: Hausordnung, Lärmschutz, Brandschutz, Versicherung.
• Jugendliche mitentscheiden lassen: Jugendteam plant Angebote und gestaltet mit.
Belege:
• Offene Jugendarbeit gilt als wirksam für Teilhabe, soziale Kompetenzen und Prävention (Fachstandards Jugendhilfe).
• Umbau vor Neubau wird im Nachhaltigkeitsbereich als klimafreundlicher Ansatz gesehen (graue Energie).
Gegenargumente und starke Antworten
• „Zu laut.“ → Zeiten, Schallschutz, klare Regeln, Ansprechperson.
• „Zu teuer.“ → Erst klein starten, Fördermittel, Kooperationen, schrittweise ausbauen.
• „Dann gibt’s nur Ärger.“ → Betreuung, klare Hausordnung, Beteiligung: Verantwortung senkt Probleme.
• „Das zieht falsche Leute an.“ → Gute Angebote, feste Öffnungszeiten, Kooperation mit Schulen und Vereinen schafft positives Umfeld.
Lösungen:
• Leerstände öffnen und umnutzen: Leere Gebäude als Jugendräume starten (erst als Zwischennutzung, später ausbauen).
• Niedrigschwellige Angebote schaffen: Ohne Anmeldung, kostenlos oder sehr günstig, nachmittags und abends geöffnet.
• Jugendliche beteiligen: Jugendrat oder Jugendteam entscheidet mit über Regeln, Ausstattung und Programm.
• Kooperationen bündeln: Schulen, Vereine, Musikschule, Bibliothek und Sozialarbeit bieten gemeinsam Angebote an.
• Sichere Rahmenbedingungen klären: Träger, Aufsicht, Hausordnung, Versicherung, Brandschutz, Lärmschutz.
• Finanzierung mixen: Kommune plus Förderprogramme plus lokale Partner und Spenden, Schritt für Schritt statt alles auf einmal.
Timeline
18.02.26
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