Wie kann die Schweiz dem (demografisch bedingten) Fachkräftemangel begegnen und damit ihren Wohlstand und ihre Versorgungssicherheit langfristig sichern?

Autor
Selina Keller
Status
Eingereicht

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Der drohende Fachkräftemangel stellt eine existenzielle Bedrohung für den Schweizer Wohlstand dar. Bis 2030 fehlen rund 460'000 Vollzeitbeschäftigte, während die Babyboomer-Generation ab 2029 in Pension geht. Das ist ein demografisches Phänomen, das besonders den Gesundheitssektor mit über 30'000 fehlenden Pflegefachkräften trifft. Die Auswirkungen sind direkt: sinkendes BIP pro Kopf, geschlossene Spitalbetten, verzögerte Behandlungen und überlastetes Sozialsystem. Ohne Gegenmassnahmen können 800'000 Stellen unbesetzt bleiben.​
Das zentrale Problem dabei sind innenpolitische Spannungen zwischen der Forderung nach Fachkräften und Initiativen zur Begrenzung der Zuwanderung, die die Handlungsfähigkeit untergraben. Die Massnahmen sind unzureichend dimensioniert, inländische Ausbildung allein kann den Bedarf nicht decken, und internationale Rekrutierung wird durch Regulierung und unattraktive Arbeitsbedingungen gehemmt. Ohne entschlossenes Handeln in den nächsten 2-3 Jahren droht ein Teufelskreis aus Fachkräftemangel, Berufsaustritten und sinkendem Wohlstand, der die Schweiz langfristig an den Rand ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit bringt.

Timeline

30.11.25

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