Die Schweiz erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt; seit vorindustrieller Zeit liegt die Zunahme bereits bei etwa +2,9 Grad, was zu häufiger auftretenden Hitzewellen, Trockenperioden und Starkniederschlägen führt. Studien des Bundes zeigen, dass die ökonomischen Folgekosten ohne Anpassungsmassnahmen bis 2050 im zweistelligen Milliardenbereich liegen und langfristig jährliche BIP Verluste von bis zu vier Prozent verursachen können. Besonders betroffen sind Branchen wie Landwirtschaft, Tourismus, Bau, Versicherungen und Infrastrukturbetreiber, die mit Ernteausfällen, Schäden und Produktionsunterbrüchen rechnen müssen. Zudem steigen Gesundheitsrisiken durch Hitze und neue Krankheitserreger, was das Gesundheitssystem zusätzlich belastet. Fachstellen betonen, dass gezielte Anpassung (Raumplanung, Schutzbauten, Hitzeschutz, Wassermanagement) volkswirtschaftlich deutlich günstiger ist als reaktives Krisenmanagement nach Schadensereignissen. Die Frage ist daher wichtig, weil sie auf die systematische Vorbereitung auf absehbare Klimaeffekte zielt, die sonst überraschend und kumulativ die Schweizer Wirtschaft und öffentliche Haushalte stark belasten würden.
Timeline
30.11.25
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