1. Politik für Junge 2. Mehr Ferien für Lehrlinge

Autor
Dina Dauti
Status
Eingereicht
Kanal / Trägerschaft

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Beschreibung des Anliegens

Ich halte zwei Themen für wichtig, die uns junge Leute direkt betreffen.
1. Politik für Junge
2. Mehr Ferien für Lehrlinge

1. Politik für uns Junge erlebbar machen

Mir geht es dabei vor allem darum, dass wir nicht länger das Gefühl haben, Politik sei nur etwas für alte Leute oder nur negativ, sondern dass wir sehen, wie sie unseren Alltag und unsere Zukunft direkt beeinflusst. Mit diesen Beispielen soll es nicht nur darum gehen, Wissen zu vermitteln, sondern auch, uns alle dazu zu bringen, aktiv mitzumachen und unsere Zukunft selber zu gestalten.

Interaktive Lernmodule:
-Gamification: Man könnte in kleinen Challenges unser Wissen über das Schweizer Regierungssystem testen. In einem Spielmodus lernt man spielerisch, wie Gesetze entstehen oder wie Abstimmungsprozesse funktionieren.
- Simulationen: Man schlüpft in die Rolle eines Politikers, stellt virtuelle Gesetzesentwürfe zusammen und erlebt, wie sich Entscheidungen auf verschiedene Bereiche auswirken – ganz ohne trockene Theorie.

Politik in der Schule:
Man sollte viel mehr lernen, wie man sich eigentlich in der Politik beteiligen kann und was für Auswirkungen das macht. So denken junge Leute viel mehr an ihre Zukunft und wissen somit auch, was die Politik mit ihnen selbst und ihrer Zukunft zu tun hat.
-Aktuelle Themen einbinden: Politikunterricht sollte sich stärker an aktuellen Ereignissen orientieren, damit Schüler sehen, wie Politik ihr Leben beeinflusst. Die älteren beschweren sich oft, dass junge Leute sich nicht für die Politik oder die Zukunft, die damit verbunden ist, interessieren, jedoch machen Sie nicht besonders viel, um dies zu ändern oder ihnen die "spannende" Seite davon zu zeigen.
-Mehr Exkursionen

Aufklärung und Transparenz:
-Infografiken & Erklärvideos: Leicht verständliche Inhalte, die komplexe Themen einfach erklären – so dass man nicht das Gefühl hat, Politik sei nur etwas für Experten.
-Erfolgsgeschichten: Beispiele, wo politisches Engagement zu echten Verbesserungen geführt hat. Das motiviert und zeigt, dass unsere Stimme zählt.

Community und Austausch:
-Foren und Diskussionsgruppen: Ein Ort, wo sich alle austauschen können – Fragen stellen, Ideen diskutieren oder einfach mal über Politik quatschen.
-Mentoren-Programm: Junge Menschen werden mit engagierten Politikerinnen und Politikern oder aktiv engagierten Menschen vernetzt, die als Mentorinnen und Mentoren Unterstützung bieten und ihre Erfahrungen teilen.

2. Mehr Ferien für Lehrlinge

Lehrlinge und Gymnasiasten sind gleich alt, stehen beide unter Stress und müssen viel leisten. Warum sollte die eine Gruppe mehr Erholung bekommen als die andere? Eine faire Verteilung der Ferien würde die Chancengleichheit fördern.

Was ich meine:

Mir ist klar und bewusst, dass wenn man weniger Ferien in der Lehre hat als jemand, der sich für das Gymnasium entscheidet, da wir uns an das Arbeitsleben gewöhnen müssen, aber muss es wirklich so ein drastischer Unterschied sein? Wir sind dennoch im gleichen Alter und verfolgen alle unsere Ziele, egal ob mit dem Gymnasium oder der Lehrstelle. Wieso muss dann in der Erholung eine solche Differenz herrschen? Ich als KV-Lernende muss mich auf die Arbeit, Schule, ÜK und Praxisaufträge usw. auf einmal konzentrieren und alles unter einen Hut bekommen. Ich wäre dafür, dass man als Lernender mind. 7 Wochen Ferien bekommen soll. Falls dies nicht möglich sein sollte, sollen unbezahlte Ferien eine Möglichkeit sein (bis zu 2 unbezahlte Ferienwochen). Als junge Person, die mitten im Lehrbetrieb steckt, sehe ich täglich, wie oft wenig Raum für Erholung und Freizeit bleibt – und das wirkt sich natürlich auch auf unsere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit aus. Deshalb schlage ich dies vor.

1. Gleichberechtigung zwischen Jugendlichen
Lehrlinge und Gymnasiasten sind gleich alt, stehen beide unter Stress und müssen viel leisten. Warum sollte die eine Gruppe mehr Erholung bekommen als die andere? Eine faire Verteilung der Ferien würde die Chancengleichheit fördern.

2. Körperliche und psychische Gesundheit
Lehrlinge arbeiten oft lange Stunden in anstrengenden Berufen – sei es im Handwerk, in der Gastronomie oder im Verkauf. Der Druck, Berufsschule und Arbeitsalltag unter einen Hut zu bringen, kann zur Überlastung führen. Mehr Ferien helfen, Burnout und psychische Probleme zu vermeiden.
3. Höhere Motivation und bessere Leistung
Erholte Lernende sind produktiver, konzentrierter und motivierter. Studien zeigen, dass Pausen die Lernfähigkeit steigern. Wer sich regelmässig erholen kann, bleibt länger engagiert und kann mehr leisten – ein Vorteil für Unternehmen und die Gesellschaft.
4. Attraktivität der Lehre steigern
Die Berufslehre ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Doch immer weniger junge Menschen finden diesen Weg wirklich attraktiv. Mehr Ferien könnten die Lehre attraktiver machen und helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
5. Internationale Vorbilder
In Ländern wie Dänemark oder Schweden gibt es bereits mehr Ferien für Lernende. Die Schweiz könnte sich an diesen erfolgreichen Modellen orientieren und so die Ausbildung moderner und jugendfreundlicher gestalten.

Warum beides wichtig ist:
Mit der Politik Idee wollen wir junge Menschen dazu bringen, sich aktiv in politische Prozesse einzubringen – denn wenn wir verstehen, wie Politik funktioniert, können wir auch direkt Einfluss nehmen. Gleichzeitig betrifft uns der Arbeitsalltag als Lehrlinge unmittelbar. Mehr Ferien bedeuten nicht nur mehr Erholung, sondern auch, dass wir motivierter und leistungsfähiger in unsere Zukunft starten können.

Beide Ideen zeigen, dass es nicht nur um abstrakte politische Diskussionen geht, sondern um konkrete Verbesserungen in unserem Alltag. Ich glaube, wenn wir beides anpacken, können wir die Schweiz von morgen gerechter, lebenswerter und zukunftsorientierter gestalten.

Timeline

26.02.25

Anliegen eingereicht.