Die schulische Grundausbildung bereitet junge Menschen auf viele akademische und berufliche Herausforderungen vor, doch wesentliche Aspekte des realen Lebens bleiben oft unbehandelt. Viele Jugendliche wissen nicht, was nach dem 18. Lebensjahr auf sie zukommt – sei es in Bezug auf Steuern, Versicherungen oder das 3-Säulen-System.
Diese Wissenslücken können später zu Unsicherheiten und Fehlentscheidungen führen. Deshalb halten wir es für essenziell, dass finanzielle und rechtliche Grundkenntnisse fest im Lehrplan verankert werden.
Unser Vorschlag:
• Ab der 6. Klasse sollte eine wöchentliche Lektion obligatorisch stattfinden, um frühzeitig ein grundlegendes Verständnis zu schaffen.
• Ab der 8. Klasse sollten zwei Lektionen pro Woche eingeführt werden, um eine umfassendere Auseinandersetzung mit den Themen zu ermöglichen.
• In der 9. Klasse könnte das Fach schliesslich als freiwilliges Angebot fortgeführt werden, um interessierten Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung zu ermöglichen.
Mit diesem Modell erhalten Jugendliche rechtzeitig das Wissen, das sie für ihre finanzielle und rechtliche Eigenverantwortung benötigen – und werden so optimal auf das Erwachsenenleben vorbereitet.
Timeline
11.02.25
Anliegen eingereicht.
Neuen Kommentar hinzufügen