Zur Zeit setzt die Schweiz zum Erreichen des Pariser Klimaabkommens hauptsächlich auf Subventionen und Verbote (z.B. Wärmepumpen, Elektroautos, Solarenergie). Somit werden politisch ausgewählte Technologien teuer subventioniert während andere übersehen werden und es werden Verbote ausgesprochen welche für einen Teil der Bevölkerung
nur schwer nachvollziehbar sind. Das schafft Fehlanreize und Unmut in der Bevölkerung. Deshalb sollte besser ein marktwirtschaftlicher Ansatz gewählt werden.
Meiner Meinung nach liegt es in der Verantwortung der Schweiz alle im Inland ausgestossenen CO2 Werte auch im Inland zu kompensieren. Dazu sollte man einen inländischen CO2 Markt aufbauen, an welchem alle Emittenten (z.B. Öl/Gasverbraucher) ihre ausgestossenen Tonnen CO2 von einem inländischen Absorbenten (z.B. Hersteller von synthetischen Treibstoffen) abkaufen müssen. Die Einführung dieser CO2 Kompensation sollte schrittweise erfolgen z.B. mit einer Kompensationsrate von 10% und dann jedes Jahr schrittweise erhöht werden.
Vorteile eines CO2 Marktes:
+ Abbau von Regulationen, Subventionen und Verboten bezüglich Klimaabkommen.
+ Kosteneinsparrungen durch wegfallende Subventionen.
+ Stärkung der Schweizer Wirtschaft durch inländische Absorbenten.
+ Für die Bevölkerung besser verständliche Abgaben anstelle von politisch willkürlich festgelegten Abgaben & Verboten.
+ Innovation wird vorangetrieben und bleibt technologieoffen.
+ Die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens wäre gewährleistet ohne weitere Regulierungen.
Timeline
10.02.25
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